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Freundlicher Herbst für Rindermäster

L P D – Für die Rindermäster kündigt sich ein freundlicher Herbst an. Nach Angaben des Landvolks Niedersachsen hat sich die Lage am Markt jetzt wieder merklich stabilisiert, nachdem die Erlöse der Erzeuger im Sommer deutlich nachgegeben hatten und nur noch die Vorjahreshöhe erreichten. Die alljährliche Nachfrageflaute während der Ferien war verstärkt worden durch die Trockenheit, die auf vielen Betrieben zu einer Futterknappheit geführt und die Bauern vor der Zeit zum Verkauf von Schlachttieren gezwungen hatte. Dies hatte vorübergehend Druck am Markt entstehen lassen, in dessen Folge die Preise für Schlachtrinder nachgaben, nachdem der Marktverlauf im Frühjahr mit Erlösen deutlich über dem Vorjahresniveau zunächst Anlass zur Hoffnung gegeben hatte. Von der Futterknappheit war insbesondere das Emsland betroffen, wo es extrem wenig geregnet hatte. Dort mussten die Bauern auf völlig vertrockneten Weiden bereits von den Wintervorräten zufüttern. Die Niederschläge der vergangenen zwei Wochen haben aber die Situation entspannt. Die Weiden werden wieder grün, und die Rinder finden allmählich wieder genügend Futter. Experten rechnen deshalb mit einem geordneten Weideabtrieb, der zu keinem zusätzlichen Druck auf dem Markt führen dürfte.

Offenbar hat sich der Rindermarkt jetzt nachhaltig stabilisiert. In den vergangenen Jahren ist es zu einem starken Bestandsabbau und rückläufiger Erzeugung in der gesamten EU gekommen. Zugleich hat sich die Nachfrage endgültig von dem BSE-Schock erholt und wieder das frühere Niveau erreicht. Das Ferienende hat jetzt die Nachfrage nach Rindfleisch zusätzlich angekurbelt, während das Angebot weiterhin überschaubar bleibt und zügigen Absatz findet. Bereits leicht anziehende Erzeugererlöse für Schlachtrinder, die bei Jungbullen Mitte August mit 2,88 Euro je kg Schlachtgewicht in der Handelsklasse R3 schon um wenige Cent über dem Vorjahresniveau lagen, lassen erkennen, dass auch der saisonale Tiefpunkt überschritten ist. Für den Herbst rechnen Marktfachleute aufgrund des weiterhin kleinen Angebots mit weiter anziehenden Erzeugerpreisen, die das Vorjahresniveau sichtbar überschreiten dürften.

Die Weidemast von Rindern spielt ohnehin keine wesentliche Rolle mehr bei der Rindfleischerzeugung. Weideochsen, die einst das Bild der Küstenmarschen prägten, sind wegen ihrer geringen Wirtschaftlichkeit zu regelrechten Exoten geworden. Lediglich weibliche Rinder, die zur Schlachtung vorgesehen sind, werden häufig noch auf der Weide gehalten. Sie werden dann meist im Herbst vermarktet, wenn das Futterangebot auf der Weide zur Neige geht. In diesem Jahr haben sie sich allerdings wegen der knappen Futterversorgung nicht optimal entwickelt oder mussten teuer zugefüttert werden.

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